Eine chirurgische Darmkrebs-Behandlung kann die Heilung optimal unterstützen

Darmkrebs, der zu fast 90 % als Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) auftritt, ist die zweithäufigste Krebsart. Wird er nicht zu spät entdeckt, sind die Heilungschancen bei Dickdarmkrebs gut. Prof. Dr. med. Dr. h. c. Peter Sterk wendet bei der Darmkrebs-OP ein minimalinvasives Verfahren an, das für den Patienten besonders verträglich ist. Es erlaubt eine schnellere Erholung von der Darmkrebs-Behandlung und kann die Heilung meist sehr gut unterstützen.

Die Darmkrebs-OP ist entscheidend für den Heilungsverlauf

Eine Darmkrebs-Behandlung umfasst üblicherweise ein ganzes Paket von Maßnahmen. Welche zum Einsatz kommen, hängt unter anderem vom Stadium ab, in dem der Tumor sich befindet.

  • In den meisten Krankheitsstadien ist es unverzichtbar, den Tumor durch eine Darmkrebs-OP möglichst vollständig zu entfernen.
  • Zusätzlich können Medikamente zur Hemmung des Tumorwachstums eingesetzt werden (Chemotherapie) – und zwar dann, wenn der Dickdarmkrebs bereits Metastasen in Lymphknoten gebildet hat oder er sich noch weiter ausgebreitet hat.
  • Eine Strahlentherapie kann ebenfalls die Darmkrebs-Behandlung unterstützen.
  • Gegebenenfalls werden andere befallene Organe ganz oder teilweise chirurgisch entfernt oder bestrahlt.
  • In manchen Fällen, etwa bei weit fortgeschrittenem Dickdarmkrebs, können Tumor und Metastasen nicht vollständig beseitigt werden. Dann zielt die Darmkrebs-Behandlung darauf ab, das Krebsgeschwür weitestmöglich einzudämmen und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.

Häufige Probleme bei Darmoperationen

Nach einer Darmkrebs-OP oder anderen Darmoperation, die auf herkömmliche Weise durchgeführt wurde, sind folgende Begleitbeschwerden nicht selten:

  • Länger anhaltende Heilschmerzen
  • Übelkeit nach der Narkose
  • Oft über Tage andauernde Darmlähmung
  • Appetitlosigkeit
  • Stress
  • Schwächung des Organismus durch späten Beginn der Nahrungsaufnahme
  • Probleme durch längere Bettlägerigkeit

Prof. Sterk hingegen verfährt im Zuge der minimalinvasiven Darmkrebs-OP nach der modernen Philosophie der Fast-Track-Rehabilitation (von englisch fast track = Schnellfahrweg). Dieses Vorgehen macht den Eingriff erheblich verträglicher. Viele Patienten fragen deshalb ganz gezielt nach einer Darmkrebs-Behandlung, welche die minimalinvasive Darmkrebs-OP mit Fast-Track-Chirurgie verbindet.

Schonende minimalinvasive Darmkrebs-OP

Prof. Sterk ist ein sehr erfahrener Facharzt für Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie und Viszeralchirurgie. Er ist seit 1996 auf minimalinvasive Verfahren spezialisiert. Die Darmkrebs-OP führt Prof. Sterk in Absprache mit dem Mediziner durch, der Ihre Darmkrebs-Behandlung koordiniert. Die minimalinvasive Darmkrebs-OP lässt sich genauso radikal durchführen wie ein Eingriff nach herkömmlichem Verfahren. Operiert werden können verschiedene Erscheinungsformen von Dickdarmkrebs (Kolonkarzinome). Da die Verletzung des Bauchraums erheblich geringer ist als beim klassischen Verfahren, wird das Immunsystem des Körpers weniger beansprucht. Es kann sich daher besser auf die Tumorabwehr konzentrieren. Eine minimalinvasive Darmkrebs-OP durch Prof. Sterk geht folgendermaßen vor sich:

  • Für den Eingriff sind nur einer oder mehrere kleine Zugänge an der Bauchdecke erforderlich. Diese heilen im Anschluss in der Regel schnell ab und sind kaum zu sehen.
  • Häufig können wir mit dem SILS-Verfahren direkt über den Bauchnabel operieren (SILS bedeutet single incision laparoscopic surgery, der englische Begriff für „chirurgischer Einzelzugang mittels Laparoskop“). Am Nabel ist die Bauchdecke am dehnbarsten. Die Narbenbildung bleibt dann nahezu unsichtbar.
  • Das Laparoskop (nach greichisch lapára = Seite des Bauches und skopeĩn = betrachten) ist ein spezielles Instrument, das wir für die Darmkrebs-OP nutzen. Es bietet mit seiner ausgeklügelten Videooptik einen hochauflösenden Blick in den Bauchraum.
  • Die Entfernung des Dickdarmkrebses erfolgt mit speziellen feinen chirurgischen Instrumenten.
  • Wir entfernen möglichst weiträumig den Tumor. Auch die benachbarten Hauptblutgefäße und die daran angrenzenden Lymphknoten werden beseitigt, um Metastasen-Bildung möglichst zu verhindern.
  • Die beiden Darmstümpfe, die nach Entfernung der befallenen Darmteile zurückbleiben, fügen wir mit einer Naht zusammen.
  • Nach Beendigung der Darmkrebs-OP werden der oder die kleinen Hautzugänge verschlossen.

Das bei der Darmkrebs-OP entnommene Gewebe wird anschließend im Labor untersucht. Das Ergebnis bestimmt mit über die weiteren Behandlungsmaßnahmen.

Darmkrebs-Behandlung mit Fast-Track-Rehabilitation

Die Fast-Track-Rehabilitation beginnt bereits vor der Darmkrebs-OP. Sie als Patient werden aktiv in die Darmkrebs-Behandlung einbezogen. Die positive Einstellung, die Sie so gewinnen können, trägt nicht unerheblich zur schnelleren Erholung bei. Folgende Maßnahmen zeichnen die fast-Track-Chirurgie aus, die Prof. Sterk bei der Darmkrebs-Behandlung anwendet:

  • Sie müssen vor der Darmkrebs-OP nicht so lange nüchtern bleiben.
  • Eine Darmspülung ist vor der minimalinvasiven Darmkrebs-Behandlung meist nicht erforderlich – ein Vorteil gegenüber vielen klassischen Verfahren der Darmkrebs-OP.
  • Wir kommen bei der Darmkrebs-Behandlung nach Möglichkeit ohne Drainagen und Katheter aus. Die Belastung durch deren Verbleib im Körper entfällt dann ebenso wie die spätere Entfernung.
  • Wir kommen bei der Darmkrebs-Behandlung nach Möglichkeit ohne Drainagen und Katheter aus. Die Belastung durch deren Verbleib im Körper entfällt dann ebenso wie die spätere Entfernung.
  • Sie können noch am selben Tag trinken und etwas Leichtes essen.
  • Am Tag nach der Darmkrebs-OP dürfen Sie normal frühstücken.
  • Nach und nach werden Sie an die ganz normalen Mahlzeiten herangeführt.
  • Ebenfalls am Tag nach der Darmkrebs-OP sollen Sie möglichst für mehrere Stunden das Bett verlassen. Selbstverständlich unterstützt das Pflegepersonal Sie dabei.

Schmerzen nach der Operation sind dank minimalinvasiver Darmkrebs-Behandlung und Fast-Track-Reha meist deutlich weniger ausgeprägt. Sie brauchen daher auch weniger Schmerzmittel. Die Erholung verläuft im Durchschnitt erheblich schneller, der Klinikaufenthalt verkürzt sich. Unerwünschte Nachwirkungen wie zum Beispiel Wundinfektionen oder eine Lungenentzündung kommen seltener vor.

Vorteile der minimalinvasiven Darmkrebs-OP

  • Geringere Schmerzen
  • Weniger belastende Vorbereitung
  • Kaum Unterbrechung der Nahrungsaufnahme
  • Schnellere Erholung
  • Kürzerer Klinikaufenthalt
  • Geringere Schwächung des Immunsystems

Wir unterstützen gern Ihre Darmkrebs-Behandlung

Wenn Sie unter Dickdarmkrebs leiden, kommen Sie normalerweise nach Überweisung zu uns. Zur Vorbereitung der Darmkrebs-OP nutzen wir die Ergebnisse bereits erfolgter Untersuchungen. Gegebenenfalls nehmen wir Zusatzuntersuchungen vor oder veranlassen diese, etwa bestimmte bildgebende Verfahren. Wenn Sie sich eine minimalinvasive Darmkrebs-OP wünschen, untersucht Prof. Sterk Sie gern. Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder per E-Mail Ihren persönlichen Termin.