Das schonende minimalinvasive Verfahren macht Sie schnell wieder belastbar

Bei einem Leistenbruch wölben sich Bauchorgane durch eine Schwachstelle im Bindegewebe hervor. Prof. Dr. med. Dr. h. c. Peter Sterk operiert Leistenbrüche mit einem schonenden minimalinvasiven Verfahren. Es sorgt für weniger Beschwerden nach dem Eingriff, verkürzt die Erholungszeit und macht Patienten schnell wieder belastbar.

Wie kommt es zu einem Leistenbruch?

Die Leisten bilden den Übergang zwischen Oberschenkeln und Bauchraum. Bei manchen Menschen ist das Bindegewebe in diesem Bereich ungenügend entwickelt. Das kann an natürlichen „Schwachstellen“ liegen, die sich beim männlichen Embryo im Zuge der Ausbildung der Hoden ergeben. Bei Frauen ist das Bindegewebe häufig von Natur aus weniger widerstandfähig. Bei beiden Geschlechtern lässt die Festigkeit des Bindegewebes im Alter nach. Ein Leistenbruch wird in der Medizin auch Leistenhernie genannt (nach lateinisch hernia = Bruch). Es handelt sich um die häufigste Form des Bauchwandbruchs. Tatsächlich tut sich beim Leistenbruch eher ein Riss auf als ein Bruch. In der Regel kommt es bei einer übermäßigen Belastung des Bauchraums dazu. Das Bindegewebe an der Leiste gibt dann eine Spalte frei, die Bruchpforte. Durch diese wölben sich Bauchorgane vor, meistens das Bauchfell, oder Teile des Darms, und bilden einen sogenannten Bruchsack. Das macht fast immer eine Leistenbruch-OP erforderlich. Mögliche Ursachen sind:

  • Heben schwerer Lasten
  • Überbeanspruchung beim Sport
  • Husten, insbesondere bei chronischen Atemwegserkrankungen
  • Übergewicht, das die inneren Organe permanent gegen das Bauchfell drückt
  • Starkes Pressen beim Stuhlgang
  • Bei Männern eine vergrößerte Prostata
  • Bei Frauen die Veränderungen durch Schwangerschaften

Mögliche Leistenbruch-Symptome

90 % der von einem Leistenbruch Betroffenen sind Männer. Aber auch Frauen und Kinder kann ein Leistenbruch ereilen. Insbesondere bei Kleinkindern ist gelegentlich keine Leistenbruch-OP erforderlich, da die Bindegewebslücke sich von selbst wieder schließen kann. Bei älteren Menschen sieht das leider anders aus. Typische Leistenbruch-Symptome sind folgende:

  • Erhebung oder Ausbeulung im Leistenbereich (Bruchsack)
  • Ziehen, Brennen oder Fremdkörpergefühl in der Leiste
  • Beim Mann eine Schwellung am Hodensack

Charakteristisch an der Vorwölbung beim Leistenbruch ist, dass sie oft wieder in den Bauchraum zurückgedrückt werden kann. Die Beschwerden sind in diesem Stadium vielfach moderat. Anzeichen, die Leistenbruch-Symptomen ähneln, können aber auch auf vergrößerte Lymphknoten, eine Reizung der Oberschenkelmuskulatur, Gefäßaussackungen, Tumoren oder Hüftprobleme zurückgehen. Der Gang zum Arzt ist also unbedingt empfehlenswert: zum einen, um eine exakte Diagnose zu erhalten. Zum anderen, weil im Fall eines Leistenbruchs meist nur eine Leistenbruch-OP schlimmeren Beschwerden vorbeugen kann. Zeigen sich Leistenbruch-Symptome, kann der Arzt häufig bereits durch zielgerichtetes Tasten den Leistenbruch erkennen. Eine Ultraschalluntersuchung sichert das Untersuchungsergebnis ab.

Ist eine Leistenbruch-OP immer notwendig?

Ein Leistenbruch ist in den meisten Fällen nicht unmittelbar gefährlich. Eine Bruchpforte schließt sich bei älteren Kindern und Erwachsenen jedoch nicht von allein wieder. Unbehandelt vergrößert sie sich mit der Zeit. Sie klemmt dann gelegentlich Organgewebe ein. Eine Entzündung oder Infektion kann die Folge sein, die mit starken Schmerzen verbunden ist. Begleitend verhärtet sich oft die Leiste, es kommt zu Übelkeit und Fieber. In einem solchen Fall sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. So gut wie alle Mediziner raten heute auch bei leichteren Fällen zu einer Leistenbruch-OP. Unangenehme Folgen lassen sich so im Ansatz vermeiden. Nur bei älteren oder anderweitig gesundheitlich belasteten Patienten wird gelegentlich auf eine Leistenbruch-OP verzichtet.

Minimalinvasive Leistenbruch-OP

Prof. Sterk führt die Leistenbruch-OP minimalinvasiv mit Hilfe eines Laparoskops durch (Laparoskop kommt vom griechischen lapára = Bauchseite und skopeĩn = anschauen). Der Facharzt für Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie und Viszeralchirurgie ist auf derartige Eingriffe besonders spezialisiert.

  • Für die minimalinvasive Leisten-OP sind nur kleinere Zugänge am Bauchnabel und links und rechts seitlich im Leistenbereich erforderlich. Diese Zugänge bleiben nach dem Abheilen nahezu unsichtbar.
  • Das Laparoskop ermöglicht mit seiner besonderen optischen Ausstattung einen hervorragenden Einblick in den Bauchraum. Gleichzeitig führt Prof. Sterk mit seiner Hilfe die Leistenbruch-OP durch.
  • Zum Abschluss der Leistenbruch-OP wird das defekte Gewebe zusätzlich mit einem spannungsfreien Kunststoffnetz gesichert.
  • Das Kunststoffnetz ist sehr leicht und gewebeverträglich. Auch nach der Leistenbruch-OP verbleibt es dauerhaft zur Stabilisierung in der Leistenregion.
  • Für die Fixierung der Netzverstärkung wird spezielles Befestigungsmaterial verwendet, das sich nach einiger Zeit von selbst auflöst. Im Anschluss an die Leistenbruch-OP ist normalerweise kein weiterer Eingriff zur Materialentfernung erforderlich.

Die minimalinvasive Leistenbruch-OP findet unter Vollnarkose statt. Prof. Sterk nutzt die Vorteile der modernen Fast-Track-Chirurgie (nach englisch fast track = Schnellspur): Sie werden optimal auf den Eingriff vorbereitet und dürfen nach der Leistenbruch-OP so schnell wie möglich wieder aufstehen. Auch die Nachsorge wird von uns optimal koordiniert. Die Klinik können sie in der Regel nach 2 Übernachtungen wieder verlassen. Der große Vorzug einer minimalinvasiven Leistenbruch-OP: Sie sind meist wieder nach 14 Tagen ohne Einschränkung belastbar. Bei Leistenbruch-OPs nach herkömmlichem Verfahren müssen Sie sich hingegen teilweise bis zu 2 Monate schonen. Heilschmerzen treten beim minimalinvasiven Eingriff üblicherweise kaum auf, das Risiko eines erneuten Leistenbruchs ist verringert. Wenn Sie beruflich voll im Einsatz sind, eignet sich unser Verfahren der Leistenbruch-OP besonders, da die Ausfallzeit vergleichsweise gering ist.

Vorteile unserer Leistenbruch-OP

  • Ausgesprochen patientenschonendes Verfahren
  • Präziseres Vorgehen möglich
  • Minimierte Ausfallzeit
  • Verkürzte OP-Dauer
  • Nahezu unsichtbare Operationsnarben
  • Beugt bei akuten Leistenbruch-Symptomen einer Verschlimmerung vor
  • Verringertes Risiko für nochmaligen Leistenbruch

Wir untersuchen Sie gern

Wenn Sie mögliche Leistenbruch-Symptome aufweisen, untersucht Prof. Sterk Sie jederzeit gern. Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder per E-Mail Ihren ganz persönlichen Termin.