Der minimalinvasive Eingriff ist äußerst verträglich

Verdauungsprobleme, Aufstoßen, Schmerzen im oberen Bauchbereich: Solche und andere Beschwerden können durch Gallensteine verursacht werden. Oft kommt es zu einer Gallenblasenentzündung oder noch unangenehmeren Auswirkungen. Dann ist es für die Gesundheit am besten, die Gallensteine zusammen mit der Gallenblase zu entfernen. Mit einem minimalinvasiven Verfahren gelingt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Peter Sterk das meist besonders schonend.

Gallensteine entfernen muss nicht immer sein

Die Galle ist ein kleiner Hautbeutel im rechten oberen Bauchraum, der den Gallensaft speichert. Das Sekret wird in der benachbarten Leber produziert. In den Darm überführt, hilft der Gallensaft, die Nahrungsfette aufzuspalten. So wird die Verdauung unterstützt. Bei manchen Menschen gerät die Zusammensetzung des Gallensaftes aus dem Gleichgewicht. Dann können sich im Gallensack Gallensteine bilden. Das sind bis zu kirschkerngroße und manchmal noch größere Gebilde aus verfestigter Gallenflüssigkeit:

  • Etwa jede 5. Frau und jeder 10. Mann über 40 weist Gallensteine auf.
  • Erbliche Veranlagung kann die Ausbildung von Gallensteinen begünstigen.
  • Bei Menschen mit Übergewicht oder bei Leberkranken kommen Gallensteine im Durchschnitt häufiger vor.

Oft verbleiben Gallensteine in der Gallenblase und verursachen keinerlei Probleme. Das ist bei etwa 75 % aller Menschen mit Gallensteinen so. Nur wenn die Gallensteine weiterwandern und zum Beispiel die Gallengänge verstopfen, ist eine Behandlung erforderlich. Dann kann eine Gallenblasenentzündung bis hin zur Gallenkolik entstehen. So etwas macht sich durch deutliche Beschwerden bemerkbar – ein Grund, die Gallenblase zu entfernen.

Mögliche Beschwerden durch Gallensteine

Folgende Beeinträchtigungen, die vom Bauch ausgehen, können typische Symptome für Gallensteine sein:

  • Völlegefühl nach dem Essen
  • Unverträglichkeit von fetten oder süßen Speisen
  • Häufige Blähungen und Aufstoßen
  • Beschwerden im oberen Bauchbereich, oft mit Ausstrahlung in den Rücken oder die rechte Schulter
  • Krampfartige Bauchschmerzen bis hin zur Kolik, oft mit Fieber
  • Gelbfärbung der Haut und der Augen

Treten mildere Gallenstein-Symptome bei Ihnen auf, sollten Sie sich von einem erfahrenen Facharzt untersuchen lassen. Er kann entscheiden, ob es eventuell ratsam ist, dass Sie Ihre Gallenblase entfernen lassen. Bei Schmerzen und Krämpfen gibt es keine Zeit zu verlieren. In so einem Fall müssen Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Zur Diagnose können Ultraschall, eine Blutuntersuchung und im Zweifel eine endoskopische Untersuchung über den Mund ähnlich wie bei einer Magenspiegelung genutzt werden. Mit einer Ultraschalluntersuchung lassen sich 95 % aller Gallensteine lokalisieren.

Gallenblasenentzündung und Gallenkolik: Gründe, die Gallenblase zu entfernen

Zu einer Gallenblasenentzündung (Cholezystitis nach griechisch cholé = Galle und kýstis = Beutel) kann es kommen, wenn Gallensteine die Gallengänge verstopfen, die zum Dünndarm führen. Die Gallenflüssigkeit staut sich und fließt zurück in Richtung Gallenblase oder Leber – der Auslöser der Gallenblasenentzündung. Festsitzende Gallensteine können auch eine Kolik verursachen. Der Körper versucht dann, die blockierten Gallensteine durch Muskelbewegungen freizubekommen. Dabei treten wellenartige Krampfschmerzen auf. Bei einer akuten Gallenblasenentzündung oder Gallenkolik erhält der Patient schmerzlindernde und eventuell krampflösende Medikamente gegen seine Gallenstein-Beschwerden. Auch ein Antibiotikum kann gegeben werden. Anschließend lässt man die Gallenblasenentzündung zunächst abklingen.

  • Eine Gallenblase, die eine Gallenblasenentzündung verursacht hat, sollte man samt Gallensteinen entfernen. Das ist für die langfristige Gesundheit des Patienten am zuträglichsten.
  • Um Folgebeschwerden auszuschließen, ist es am besten, innerhalb von 5 Tagen die Gallenblase zu entfernen.
  • Prof. Sterk kann mittels einer minimalinvasiven Operation auf besonders verträgliche Weise Gallensteine und Gallenblase entfernen.

Verzichtet man darauf, nach einer Gallenblasenentzündung die Gallenblase zu entfernen, kann es zu schweren Folgeerkrankungen kommen: etwa zu einem Reißen der porösen Gallenblasenwand, zu einer Bauchfellentzündung oder zum Absterben der Gallenblase.

Schonend die Gallenblase entfernen

Die Galle ist kein lebenswichtiges Organ. Wenn Sie nach einer Gallenblasenentzündung oder Gallenkolik die Gallenblase entfernen lassen, wiegen die gesundheitlichen Vorzüge die Nachteile bei weitem auf.

  • Prof. Sterk, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie und Viszeralchirurgie, führt die Gallenstein-OP ausschließlich minimalinvasiv mittels Laparoskop durch.
  • Es ist nur ein kleiner zentraler Zugang in den Bauchraum erforderlich, um die Gallenblase zu entfernen. Dieses besonders fortschrittliche minimalinvasive Verfahren bezeichnen wir auch als SILS (single incision laparoscopic surgery, englisch für „chirurgischer Einzelzugang mittels Laparoskop“).
  • Das eingesetzte Laparoskop ist ein spezielles Instrument, das einen hervorragenden Einblick in die Bauchhöhle gestattet („Laparoskop“ stammt von griechisch lapára = Bauchflanke und skopeĩn = betrachten).
  • Dank hochmoderner Videotechnologie ermöglicht das Laparoskop eine deutlich bessere Übersicht, als es bei einer „offenen“ Operation der Fall ist.

Gleichzeitig lassen sich mit Hilfe des Instruments sämtliche operativen Schritte durchführen, die erforderlich sind, um die Gallenblase zu entfernen. Ihre Gallenblase entfernt Prof. Sterk üblicherweise unter Vollnarkose. Für den Einzelzugang kann er in der Regel den Bauchnabel nutzen. Dort besitzt die Bauchdecke die stärkste Dehnungsfähigkeit. Die Operationsnarbe bleibt später meist nahezu unsichtbar, das ästhetische Ergebnis ist normalerweise hervorragend.

Ihre Vorteile

Wenn Prof. Sterk Ihre Gallenblase entfernt, verfährt er nach den Prinzipien der Fast-Track-Chirurgie (nach englisch fast track = Schnellstraße). Dazu zählen etwa verkürzte Nüchternheit vor der OP, möglichst frühes Aufstehen nach dem Eingriff und eine konsequent koordinierte Nachsorge. Der Klinikaufenthalt ist mit meist nur 2 Übernachtungen ausgesprochen kurz. Bei älteren wie bei jüngeren Patienten wird die Rückkehr in den Alltag so gewöhnlich deutlich beschleunigt. Warum wir im Fast-Track-Verfahren und minimalinvasiv die Gallenblase entfernen, haben wir hier im Überblick für Sie zusammengefasst:

  • Schonend für den Patienten
  • Weniger Erholungszeit nötig
  • Verkürzter Klinikaufenthalt
  • Äußerst geringe Narbenbildung
  • Präziseres chirurgisches Arbeiten möglich
  • Beugt späteren Gallenstein-Beschwerden vor
  • Nachhaltiger Gesundheitseffekt

Sie möchten Ihre Gallenblase entfernen lassen? Wir untersuchen Sie gern

Wenn Sie von einer Gallenblasenentzündung betroffen sind oder vergleichbare Beschwerden aufweisen, untersucht Prof. Sterk Sie gern. Anschließend kann er gemeinsam mit Ihnen besprechen, wie er Ihre Gallenblase entfernen kann. Bitte rufen Sie uns zur Terminvereinbarung an oder melden Sie sich bei uns per E-Mail.